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Wissenschaftsmobil

Material einpacken und los geht’s – ein Wissenschaftsmobil bringt die Wissenschaft zu den Menschen.

Idee

Ob es um Wissensvermittlung geht oder um partizipative Ansätze wie Citizen Science: Manchmal möchte die Wissenschaft direkt dorthin gehen, wo die Menschen sind. Ein Wissenschaftsmobil bringt Wissenschaft und Gesellschaft zusammen, indem es als mobiler Ausstellungsraum, flexibles Labor oder Treffpunkt dient. Meist handelt es sich um ein Fahrzeug, das für den jeweiligen Zweck angepasst wird. Das  Projekt „KOKO. Konflikt und Kommunikation“ ist beispielsweise mit dem „Streitkultour“-Mediatruck unterwegs, der Truck ist ausgestattet mit Filmequipment und dient als mobiles Filmstudio. Einen anderen Ansatz verfolgt das MobiLab des KIT-Zentrums Mensch und Technik und des Karlsruher Transformationszentrum für Nachhaltigkeit und Kulturwandel (KAT), das als Tiny-House auf Rädern sowohl zur Ausstellungsfläche, als auch zum Büro für Bürger*innenforschung werden kann.

Wer kann dieses Format anbieten?

  • Forschungseinrichtungen
  • Universitäten

Zielgruppe

  • Erwachsene
  • Kinder
  • Schüler*innen

Vorbereitungen

  • Fahrzeug besorgen
  • Umbauen und gestalten
  • Events oder Tour planen
  • Werbung und Marketing

Kosten können anfallen für …

  • Beschaffung und Umbau des Fahrzeugs
  • Materialien und Ausstattung
  • Laufende Kosten für Wartung und Kraftstoff / Ladestrom

Warum es sich lohnt

Ein Wissenschaftsmobil kann einen eigenen Namen und Design bekommen und so zu Markenzeichen einer Institution oder Forschungsgruppe werden. Mit individueller Gestaltung können die Fahrzeuge so als Botschafter genutzt werden, um einen gemeinsamen Austauschort für Wissenschaft und Gesellschaft zu schaffen. Gleichzeitig bleibt viel Platz für Materialien, Experimente und Equipment – deshalb ist das Wissenschaftsmobil für nahezu jedes Thema geeignet.

Beispiele:

  • Das Energiemobil von Wissenschaft im Dialog lädt Menschen dazu ein, über die Energiewende und erneuerbare Energien zu sprechen.
  • Als mobiles Partizipationslabor ist das sogenannte MobiLab gleichzeitig ein Büro, ein Ausstellungsort und ein Raum für Events und Workshops.
  • Um echten Dialog möglich zu machen, ist das Forschungsteam des Projekts „ Konflikt und Kommunikation“ mit dem „Streitkultour“-Mediatruck unterwegs.
  • Von 1991 bis 2014 war das Wissenschaftsmobil WIMO in Sachsen unterwegs, um Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern.

Weitere Informationen

  • Mit einem Mediatruck fährt das Projekt „Streitkultour“ quer durch Deutschland, spricht mit Menschen über alltägliche Streitsituationen und gibt Tipps aus der Forschung. Mehr dazu im Interview